Long-term
quest for EU-wide recognition of the clinical genetics
specialty came to a successful end!
Am 10.3.2011 erreichte uns die erfreuliche
Nachricht vom Präsidenten der ESHG, Milan Macek
aus Prag, dass es nach langen Bemühungen endlich
gelungen ist, den Facharzt
für Medizinische/Klinische Genetik auf Europäischer
Ebene anzuerkennen. Dies stellt in erster Linie
eine politische Anerkennung dar, die unsere Positionen
innerhalb der Ärzteschaft stärken wird.
Humangenetik ist nun eine europaweit anerkannte medizinische
Fachrichtung vergleichbar mit anderen Fachgebieten
wie Innere Medizin, Gynäkologie oder Pädiatrie.
Online-Befragung
zum nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm
Obwohl das aktuelle 7. Forschungsrahmenprogramm
erst im Jahr 2013
endet, hat die politische Debatte über die inhaltliche
und strukturelle Ausgestaltung
des nächsten Forschungsrahmenprogramms bereits
begonnen.
Die Europäische Kommission muss bis Ende 2011
einen Vorschlag für alle
zukünftigen Förderprogramme – auch
zur Ausgestaltung, zum finanziellen
Umfang und Instrumentarium – ausarbeiten.
Verschiedene Nutzer- und Interessengruppen sind aufgerufen,
der europäischen
K ommission ihre Vorstellungen und Prioritäten
zu den künftigen EU-Programmen bis zum 20. Mai
2011 zu übermitteln. Im Zuge dessen hat die europäische
Kommission ein Grünbuch mit dem Titel „From
Challenges to Opportunities: towards a Common Strategic
Framework for eu research and Innovation Funding”
veröffentlicht. 27 konkrete Fragen im Zusammenhang
mit der Ausgestaltung der zukünftigen Förderprogramme
können u.a. über ein Online-Formular
beantwortet werden.
DFG: Wissenschaftliche
Forschungsanträge - Tipps für die (erste)
Antragstellung
Dr. Frank Wissing, DFG Bonn
Auf der GfH-Tagung 2011 in Regensburg
fand der Vortrag von Herrn Dr. Wissing großen
Anklang.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors stellen wir
die Vortragsfolien
zur Verfügung.
Ambulante Universitätsmedizin
stärker in den Fokus rücken
Der Wissenschaftsrat hat sich dafür ausgesprochen,
die Rolle der Ambulanzen innerhalb der Universitätsmedizin
sowohl durch eine verbesserte Ausrichtung auf die
universitären Belange, als auch durch eine aufgabenadäquate
Einbindung in das Versorgungssystem zu stärken.
„In der traditionell vorwiegend auf
die stationäre Versorgung ausgerichteten Universitätsmedizin
müssen die hochschulmedizinischen Ambulanzen
künftig als gleichwertiger Teil betrachtet werden.
Das bedeutet vor allem, Struktur und Organisation
dieser Einrichtungen ihrer wachsenden Bedeutung entsprechend
auszugestalten und stärker auf die Bedürfnisse
der Patienten und Patientinnen auszurichten“,
fasst der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor
Peter Strohschneider, die Erwartungen des Gremiums
zusammen.
Empfehlungen zur Weiterentwicklung der ambulanten
Universitätsmedizin in Deutschland (Drs. 10052-10)
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Pressemitteilung
Förderprogramme
Starting Grants für die
Nachwuchsförderung:
ERC-Starting-Grant des Europäischen Forschungsrats
(ERC)
Mit dieser Programmlinie fördert der ERC exzellente
Nachwuchswissenschaftler zum Auf- oder Ausbau einer
Nachwuchsgruppe. Die Förderung über einen
Zeitraum von bis zu 5 Jahren kann bis zu 300 000 €
betragen. Alleiniges Auswahlkriterium sind die wissenschaftliche
Exzellenz und das innovative Potential der Projektidee.
Thematische Vorgaben gibt es nicht. Empfehlungen
des BMBF
Förderung Genomweiter Assoziationsanalysen
durch die DFG
Eine Expertengruppe und medizinischen Fachkollegien
haben im Rahmen
eines DFG-Rundgesprächs eine Checkliste
erarbeitet, die Gutachtern sowie
den Gremien der DFG eine Hilfestellung bei der Evaluation
von Projektanträgen
zu genomweiten Assoziationsanalysen (GWA-Analysen)
geben soll.
Einrichtung
eines Förderschwerpunktes für seltene Erkrankungen
Bisherige Erfahrungen mit Fördermaßnahmen
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) zu seltenen Erkrankungen haben gezeigt, dass
in Deutschland ein vergleichsweise großes Potential
für die Erforschung von seltenen Erkrankungen
existiert. Das BMBF beabsichtigt daher, im Rahmen
des Programms der Bundesregierung "Gesundheitsforschung:
Forschung für den Menschen", durch eine
Förderung von Verbünden für seltene
Erkrankungen für jeweils maximal 9 Jahre die
nationale Forschung in diesem Bereich nachhaltig auszubauen.
Außerdem wird den ausgewählten Verbünden
Gelegenheit gegeben werden, verbundübergreifende
Zusammenarbeit und dafür geeignete Instrumente
zu etablieren.
Quelle
und weitere Informationen
Förderung krankheitsbezogener
Kompetenznetze
Durch die Förderung der vernetzten klinischen
Forschung im Rahmen der "Kompetenznetze in der
Medizin" und des "Nationalen Genomforschungsnetzes"
hat das BMBF in den letzten Jahren auch international
neue Maßstäbe für die Strukturierung
der krankheitsbezogenen Forschung gesetzt. Insbesondere
in den Kompetenznetzen in der Medizin wurden Voraussetzungen
für die Rekrutierung großer Patientenkohorten
im Rahmen klinischer Studien oder Register geschaffen,
Biomaterialbanken aufgebaut und gemeinsam genutzt,
interdisziplinäre Kooperationen geschaffen und
die Forschungen zum Transfer in die Versorgung verstärkt.
Einigen Netzen ist es gelungen, Strukturen aufzubauen,
die mittlerweile in dem jeweiligen Krankheitsgebiet
als führend in Europa anzusehen sind und in erheblichem
Umfang an europaweiten Fördermaßnahmen
partizipieren.
Die krankheitsbezogene Forschung ist umfassend, dazu
gehören auch humangenetische Methoden und Konzepte.
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