Syndromtag 2026
Seit 2003 wird im Rahmen des einmal jährlich stattfindenden Syndromtags der Frank-Majewski-Preis verliehen. In Erinnerung an den deutschen Kinderarzt Frank Majewski (* 14. Mai 1941 in Berlin; † 22. Dezember 2001 in Düsseldorf) würdigt dieser Preis die wissenschaftliche Leistung junger Humangenetiker auf dem Gebiet der Klinischen Genetik. Er wird an einen Erstautor oder an eine Erstautorengruppe einer herausragenden Publikation mit klinisch-genetischem Schwerpunkt, die im jeweiligen Kalenderjahr vor dem Syndromtag publiziert wurde, vergeben.
Die Arbeit, die der Publikation zugrunde liegt, muss entweder an einer deutschsprachigen Einrichtung oder von einem deutschen Wissenschaftler federführend im Ausland durchgeführt worden sein. Die Publikation muss ein Peer Review Verfahren durchlaufen haben.
Der Frank-Majewski-Preis ist mit 1.000 € dotiert.
Die Auswahl des Preisträgers obliegt dem Auswahlgremium, welches sich aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der GfH sowie den Mitgliedern der Tagungsleitung des jeweils aktuellen Syndromtags zusammensetzt
Vorschlagsberechtigt sind alle GfH-Mitglieder. Eigenvorschläge sind möglich.
Erhält eine Autorengruppe den Preis, benachrichtigt die Geschäftsstelle den korrespondierenden Autor. Dieser legt in Abstimmung mit allen Erstautoren den Autor fest, der die Autorengruppe auf dem Syndromtag vertritt, die Auszeichnung entgegennimmt und die gewürdigte wissenschaftliche Arbeit in einem Vortrag darstellt.
Bitte richten Sie Vorschläge für den Frank-Majewski-Preis bis zum 30.06.2026 an an Frau Schiller (service(at)gfhev.de).
Die Verleihung des Frank-Majewski-Preises findet 2026 auf dem Syndromtag in Bonn statt.